Lea Burkhalter

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Titel
Geschichten aus dem Wienerwald
Jahr
2015
Ort
Malersaal
Deutsches Schauspielhaus
Regie
Henri Hüster
Bühne
Lea Burkhalter
Kostüm
Hannah Rode
Dramaturgie
Leonie Kellein
Die Verlobungsfeier wird jäh unterbrochen als Marianne ihren Verlobten Oskar fragt: Was ist Liebe? Es folgt eine Stille. Diese Stille ist der Ausgangspunkt für eine Tragödie.
Das überzeichnet glatte Äußere des Verlobungsfestzelts wird im Verlauf des Stücks von den Bewohnern des 8. Bezirks zerissen, die sich damit selbst in ihrer Stumpfsinnigkeit, Verlogen- und Borniertheit gegenüber menschlichem Zusammenleben demaskieren. Sie lügen und trügen, ständig in der Versuchung, ein besseres Ansehen zu erlangen Marianne will diesem »Sumpf« entkommen. Sie schafft sich ein nach ihrer Illusion erbautes (stets über der Szenerie leuchtendes) »Draußen« und muss vermeintlich darin angekommen doch erkennen, lebensunfähig zu sein. Sie scheitert an der Flucht und steht am Schluss wieder am Anfang und heiratet Oskar.
Das Fest im nun zerstörten Zelt ist wieder im Gange.